Virtuose Geschwindigkeit an der Grenze zur Hexerei?

Man wird beim Zuschauen atemlos und die Augen sind gebannt auf das Spiels der Hände, wie der Konzertpianist Sorin Creciun auf den Tasten des Bösendorfer-Flügels die Musik geradezu heraus zaubert. Fingertanz in höchster Vollendung auf den weißen und schwarzen Tasten mit Musik von Beethoven, Bach, Gershwin bis zur Pophymne „Sunny“ von Bobby Hepp, dem einzigen großen Hit dieses Komponisten. In jedem dieser Stücke findet Sorin Platz für seine ganz eigenen Interpretationen. Faszinierend auch seine Körpersprache, als ob er ein Teil dieser Noten wäre, die allerdings nicht existieren, er spielt alles aus dem Kopf. In der Republik Moldau geboren und in Berlin lebend, ist er bei mehreren Klavierwettbewerben im In- und Ausland als Gewinner und Preisträger notiert worden. Talent und Fleiß als Belohnung sind das Ergebnis und eben nicht Hexerei.

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